Herausforderungen in der Landwirtschaft meistern – den GNSS-Empfängern von Eos Positioning Systems und ArcGIS Pro sei Dank!

Geeignete GPS bzw. GNSS-Empfänger für die Bodenprobeentnahme – wir stellen Ihnen die Arrow-Serie von Eos vor.

Die Bodenbedingungen sind in der Landwirtschaft das A und O. Demnach muss die Qualität der Böden überwacht und analysiert werden. Dies erfolgt zumeist auf der Basis von Luftbildern und Bodenproben, welche wiederum die Grundlage für die Planung von Aussaat und Düngung schaffen.

Bei einer Analyse lässt sich der Boden nach Farbunterschieden im Luftbild klassifizieren, dabei werden nicht repräsentative Merkmale im Feld, wie z.B. Drainagen, Erntepfade oder Teiche, ausgeschlossen. Der Vegetationsindex NDVI (normalized difference vegetation index) hilft letztendlich die einzelnen Bereiche zu interpretieren und in Zonen einzuteilen. Ziel dabei ist in jeder Zone Bodenproben zu nehmen und somit jede Zone zu analysieren.


Klassifizierung anhand eines Luftbildes (Quelle: Eos)

Zoneneinteilung richtig wählen!

Die Anzahl der Zonen hängt stark von den jeweiligen Bodenbedingungen und von der geforderten Genauigkeit ab. Im Allgemeinen werden bei einer weitgehend gleichmäßigen Bodenverteilung wenige Zonen erzeugt. Bei der abgebildeten Analyse werden Unterschiede in den Böden mit einer Genauigkeit von bis zu einem Meter festgestellt. Demnach ist hier eine Probeentnahmeausrüstung gefordert, welche in der Lage ist, jede Zone mit gleicher oder höherer Genauigkeit zu tracken.
An dieser Stelle kommen die GNSS-Empfänger von Eos und ArcGIS Pro ins Spiel.

Zusammenspiel von den Eos GNSS-Empfängern und ArcGIS Pro

ArcGIS Pro verspricht eine schnelle Datenverarbeitung und Flexibilität bei der Erstellung der Zonen für die Bodenprobeentnahmen. Als GNSS-Option wird der Arrow100 gewählt, welchen man einfach mit jeder beliebigen Datenerfassungs-Software verbinden kann.

Die in ArcGIS Pro erstellten Zonen-Layer werden auf das Tablet zur mobilen Datenerfassung geladen und über die Luftbilder des Feldes gelegt. Jede Zone hat eine Identifikationsnummer und die Bodenproben werden nach diesen Nummern kategorisiert. Die Außendienstmitarbeiter navigieren mit Genauigkeit durch die Zonen und sammeln mehrere Bodenproben. Die Feldgrenze wird ebenfalls kartiert, bevor es wieder zurück ins Büro geht. Nach der Sammlung der Proben, werden diese ins Labor zur Analyse geschickt.

Auf der Grundlage der Ergebnisse der Laboranalyse können nun Bodenfruchtbarkeitskarten in ArcGIS Pro erstellt werden. Diese Karten zeigen den Nährstoffgehalt jeder Zone und geben somit Düngungsempfehlungen. Beispielsweise weisen Grünzonen hohe Fruchtbarkeitswerte auf, so dass sie weniger Dünger erhalten. Rote Zonen haben geringere Fruchtbarkeitswerte, sie sollen demnach mehr Dünger erhalten.


Bodenfruchtbarkeitskarte (Quelle: Eos)

Moderne Düngegeräte können die Ausbringung des Düngers auf das Feld steuern und passen die Düngermenge automatisch an, je nachdem in welcher Zone sich das Gerät befindet. Die gleiche Vorgehensweise ist auch bei der Aussaat möglich. Daten über den bisherigen Ernteertrag eines Feldes, die bisherige Leistung der Pflanzen sowie die Bodenfruchtbarkeit ermöglichen es, jeder Zone eine höhere oder niedrigere Aussaatmenge vorzuschreiben.

Das Zusammenspiel von ArcGIS Pro, der individuellen Datenerfassungssoftware des Landwirts und den Eos GNSS-Empfängern haben einen einfachen und fehlerfreien Workflow geschaffen. Die geforderte Genauigkeit wurde durch die Empfänger sogar übertroffen. So macht Arbeit Spaß!